Institutsleiterin Univ.-Prof. Erika de Wet war zu Gast in „EJIL: The Podcast!” (Folge 42) und diskutierte mit Megan Donaldson, Lauri Mälksoo und Gulnaz Sharafutdinova die Frage, ob sich eine spezifisch „russische“ Herangehensweise an das Völkerrecht identifizieren lässt. Im Mittelpunkt standen historische Kontinuitäten zwischen zaristischer, sowjetischer und gegenwärtiger Praxis sowie die Bedeutung nationaler Perspektiven im Rahmen des comparative international law.
Univ.-Prof. de Wet brachte ihre Expertise zu kollektiver Sicherheit ein und verknüpfte die historisch geprägte Debatte mit aktuellen Herausforderungen internationaler und regionaler Sicherheitsordnungen. Damit macht sie deutlich, dass historische Kontinuitäten und gegenwärtige institutionelle Entwicklungen zusammen gedacht werden müssen, um die Dynamiken des heutigen Völkerrechts besser zu verstehen. Der Podcast kann hier gehört werden.