Ass.-Prof. Dr. Christiane Ahlborn, LL.M. (Harvard) war Mitorganisatorin des Early-Career-Researchers-Workshops New Voices in International Law, der am 22. Mai 2026 am Trinity College Dublin stattfand. Die Veranstaltung brachte Nachwuchswissenschaftler*innen und etablierte Wissenschaftler*innen zu einem eintägigen Austausch über aktuelle Entwicklungen im Völkerrecht zusammen und bot damit eine wichtige Plattform für den akademischen Dialog über institutionelle und disziplinäre Grenzen hinweg.
Der Workshop widmete sich einer breiten Palette gegenwärtiger Themen, darunter kollektive Verteidigung in Europa, Migration und Menschenrechte, Apartheid-Diskurse, das humanitäre Völkerrecht, das internationale Strafrecht sowie politökonomische Ansätze im Völkerrecht. Das Programm wurde mit Begrüßungsworten von Mike Becker und Oran Doyle, Head of School am Trinity College Dublin, eröffnet, gefolgt von einer Keynote von Mary Lawlor, ehemaliger Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen zur Lage von Menschenrechtsverteidiger*innen. In vier thematischen Panels setzten sich die Teilnehmenden mit drängenden rechtlichen und politischen Fragen auseinander, die die internationale Gemeinschaft derzeit beschäftigen.
Im Rahmen ihrer Mitwirkung leitete Ass.-Prof. Dr. Ahlborn das Panel International Law in Europe und war als Kommentatorin an Diskussionen sowohl zu aktuellen Entwicklungen des europäischen Völkerrechts als auch zu politökonomischen Ansätzen im Völkerrecht beteiligt, insbesondere mit Blick auf Nachhaltigkeit und Klimawandel. In diesen Funktionen trug sie maßgeblich zum wissenschaftlichen Austausch zwischen Vortragenden und Teilnehmenden bei und unterstützte das Anliegen des Workshops, den Dialog zwischen Nachwuchswissenschaftler*innen und etablierten Forschenden zu fördern.
Der Workshop unterstrich die Bedeutung internationaler wissenschaftlicher Zusammenarbeit sowie die Förderung neuer Stimmen in der rechtswissenschaftlichen Forschung. Indem New Voices in International Law Forschende zusammenbrachte, die sich mit unterschiedlichen Fragestellungen des zeitgenössischen Völkerrechts befassen, leistete die Veranstaltung einen wertvollen Beitrag zur aktuellen wissenschaftlichen Debatte.